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Täglich neue Fotos aus Barsikow - Versprochen !!!
Barsikow
gehört bestimmt nicht zu
den schönsten Dörfern in dieser Welt.
Es
wird aber immer das Sein, was wir selbst aus diesem machen.
Es ist
unser Dorf, es ist unser Zu Hause, es ist unsere Heimat ...
wir inBarsikow
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In
Barsikiow vergeht die Zeit langsamer als anders wo. An allen Ecken
fehlt das Geld. Die Elektroenergieversorgungsleitungen sind schon unter
die Erde verlegt, eine Zentrale Abwasserentsorgung hat die Klärgruben
in Barsikow schon schließen lassen und Erdgas wurde vor einigen Jahren
verlegt. Die Telekommunikationsleitungen hängen
noch in Höhe der
Dachgiebel. Die Zeit wird auch diese Technologien lösen. Nach 1989
entstanden einige Firmen in Barsikow, die vielen arbeitslosen
Barsikowern Hoffnungsträger waren. Leider waren es nur Hoffnungsträger,
denn viele gibt es schon nicht mehr.
Die
Argrargenossenschaft ist
immer noch auf den größten Teilen der Gemarktung
tätig. Auch einige
Neueinrichter haben in Barsikow festen Besitz erworben. Auf dem Gelände
des ehemaligen Trockenwerkes entsteht ein Biogasanlagenpark. Für einige
ein erneuter Hoffnungsträger, für andere eine vielleicht zusätzliche
Lärmbelästigung.
Der
ehemalige Dorfkonsum, der auch
unserer Dorfjugend schon unterschlupf bot,
steht nun leer. Da
unser
altes Feuerwehrauto schon sehr reparaturbedürftig ist, ist ein neues im
Gespräch. Die Regionalbahn, die auch in Barsikow hielt, fährt nun nicht
mehr. Diese Linie wurde 1998 eingestellt. Nun gibts nur noch den
Linien-Schulbus, wenn man nach Wusterhausen/Dosse will. Viele
Informationen findet man zusätzlich auf den sehr schön gestalteten
Internetseiten der Gemeinde Wusterhausen.
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| Bahnübergang |
Letzter
Zug |
Neues
Feuerwehrhaus |
Restaurierter
Kirchturm |
So weit bis jetzt bekannt ist,
wird Barsikow zuerst genannt im Jahre 1437 in einer Urkunde, durch
welche Graf
Albrecht die von Wutenow in Segeletz mit zwei freien Wiesen im
Barsikowschen
Luch und mit der freien Hütung auf der Köhlung beleiht. Die erste
genauere
Nachricht gibt uns das Luchbuch, welches Wie das ganze
Land Wusterhausen
hat auch Barsikow mit seinen Gutsherren bis 1333 unter den Markgrafen
von
Brandenburg unmittelbar gestanden und ist erst 1882 an die Grafen von
Lindow
und Herren von Ruppin abgetreten worden, welche vorher schon das Land
Ruppin im
eneren Sinne besaßen.Graf Johann 1491 durch seinen Sekretär Mathias
Hentziken aufsetzen
ließ und welches die Abgaben und Leistungen der Bauern in den Ländern
Ruppin
und Wusterhausen verzeichnet. In dem Landbuch des Grafen
Johann werden die
Bauernhöfe von Barsikow schon genau in der selben Reihenfolge
aufgeführt,
welche sie im gegenwärtigen Dorfe haben. 1491 stand also das Dorf
sicher schon
an seiner jetzigen Stelle. Einen weiteren Anhalt bietet unsere aus roh
bearbeiteten und schichtweise liegenden Feldsteinen erbaute Kirche. Die
alten
Dörfer waren gewöhnlich meist aus Holz, Lehm und Stroh erbaut und
konnten, vom
Feuer zerstört, leicht eine neue Stelle erhalten. Aber ein so fester,
massiver
Bau wie unsere Kirche ist sicher nicht anderswo versetzt, sondern
ursprünglich
an seiner jetzigen Stelle erbaut worden. Und sie ist gewiß älter als
das Jahr
1491, wenn auch die Zeit ihrer Erbauung nicht mehr bestimmt werden
kann." (Quelle:
Aus der
Dorfchronik des Pfarrers G.W.Schinkel von 1882)
Teile
von
Barsikow waren u.a. im Besitz derer von Kröcher
und derer von Zieten. Die letzte Gutsherrschaft war bis 1945 die
Familie von
Kriegsheim. Das Gut wurde 1946 aufgeteilt:
Zum Teil wurde es Volksgut, zum Teil an 83 Neusiedler
vergeben. Die Einwohnerzahl
von 289 (1939) verdoppelte sich fast durch die Vertriebenen auf
556. 1953
wurde die erste LPG gegründet. Mit Bildung des Amtes Wusterhausen am
01.08.1992 gehörte Barsikow ihm als selbständige Gemeinde an.
Seit
01.07.2001 ist Barsikow Ortsteil der
Gemeinde Wusterhausen/Dosse. Einwohnerzahl am 01.10.2008 = 201. Zur
alten
Grafschaft Ruppin gehörig, 1816-1952 zum Kreis Ruppin,
1952-1993 zum Kreis
Kyritz/Bezirk Potsdam, seit 1993 zum Kreis
Ostprignitz-Ruppin. Seit
01.07.2001 ist Barsikow Ortsteil der Gemeinde Wusterhausen. (Text K.-E.
Selke)
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